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Zahnpflege beim Baby

Zahnpflege beim Baby – alles Wichtige rund um Babys erste Zähne


Haben Sie Fragen zur richtigen Zahnpflege Ihres Babys? Kontaktieren Sie uns gerne

Zahnpflege für Babys sollte von Anfang an beginnen – das heißt, sobald sich bei Ihrem Nachwuchs die ersten Milchzähnchen zeigen. Konsequenz von Anfang an kann Ihrem Kind später Karies, Fehlstellungen des Gebisses und sicher den einen oder anderen unangenehmen Besuch beim Zahnarzt ersparen.

Benötige ich für die Zahnpflege meines Babys eine Zahnbürste?

Baby beim Zähne putzen

©123rf.com
 

Ganz am Anfang, wenn sich die ersten Zähnchen – in fast allen Fällen sind es die unteren Schneidezähne – in Babys Kiefer zeigen, genügt es, wenn Sie ein Stück weichen Stoff zur Zahnpflege Ihres Babys verwenden. Damit sollten Sie zweimal täglich vorsichtig über den ersten Zahn oder die ersten Zähne Ihres Kindes wischen.
Sobald sowohl die unteren als auch die oberen Schneidezähne durchgebrochen sind, können Sie eine spezielle Baby- bzw. Kinderzahnbürste erwerben. Zahnbürsten für Babys haben einen ganz kleinen Bürstenkopf mit sehr weichen Borsten. Auf den Packungen ist in der Regel angegeben, ab welchem Alter die Bürste geeignet ist.
Für die perfekte Zahnpflege Ihres Babys sollten Sie die Zahnbürste alle ein bis drei Monate wechseln. Spätestens, wenn die Borsten sich nach außen biegen, ist es höchste Zeit für eine neue Zahnbürste.
Was die Wahl der Zahnpasta betrifft – lassen Sie sich hier von Ihrem Kinderarzt oder Zahnarzt beraten. Es sollte eine spezielle fluoridhaltige Zahncreme sein, die Babys Zähnchen vor Karies schützt.

Wie pflege ich die Zähne meines Babys richtig?

Reinigen Sie Ihrem Baby zweimal täglich die Zähnchen, einmal am Morgen und einmal am Abend, genauso, wie auch Sie sich Ihre Zähne putzen. Die abendliche Zahnpflege für Babys sollte nach der letzten Mahlzeit vorgenommen werden.
Setzen Sie das Kind auf Ihren Schoß, so dass es mit dem Rücken zu Ihnen sitzt. So haben Sie das Baby fest im Griff. Dann putzen Sie die Zähne mit vorsichtigen sanften Bewegungen immer in der Richtung vom Zahnfleisch zum Zahn (von Rot nach Weiß). Seien Sie besonders vorsichtig mit dem Zahnfleisch, da dieses sehr empfindlich ist.
Wahrscheinlich wird das Baby zur Zahnpflege nicht immer stillhalten. Ist dies der Fall, geben Sie ihm eine andere Babyzahnbürste zum Halten/Spielen in die Hand. So kann es sich an die Bürste gewöhnen und vielleicht sogar schon versuchen selbst zu putzen.
Hilfreich ist auch, das Kind bei Ihrer eigenen Zahnpflege so oft wie möglich zuschauen zu lassen. So gewöhnt es sich direkt von Beginn an das Ritual des Zähneputzens.

Ab wann gehören auch Zahnarztbesuche zur Zahnpflege eines Babys?

Das hat im Normalfall noch etwas Zeit. Nehmen Sie aber Ihr Baby zu jedem Ihrer Zahnarztbesuche mit. So gewöhnt es sich schon früh an die Atmosphäre in der Praxis mitsamt den speziellen Gerüchen und Geräuschen.
Ab dem dritten Lebensjahr eines Kindes empfiehlt sich dann – sofern nicht vorher Probleme auftauchen – eine regelmäßige Konsultation eines Zahnarztes zur Vorsorge.

Was kann ich noch zur Zahnpflege meines Babys tun?

Mutter und Baby - Zahnpflege

©123rf.com
 

• Zahnkiller Nummer Eins ist Zucker, der die Hauptursache für Karies ist. Achten Sie daher von Anfang an konsequent auf den Zuckerkonsum Ihres Kindes.
• Ausschlaggebend für die Schädigung des Zahnschmelzes ist dabei nicht einmal die Menge des Zuckers, sondern die Häufigkeit der Zuckeraufnahme. Denn der Zahnschmelz ist in der Lage, sich innerhalb mehrerer Stunden nach dem Genuss von Zucker zu regenerieren. Erfolgt nun in diesen „Pausenzeiten“ Zucker-Nachschub, wird dieser Regenerationsprozess gestört, und der Zahnschmelz wird dauerhaft geschädigt. Daher achten Sie darauf, dass es zwischen zuckerhaltigen Mahlzeiten ausreichend Pausen gibt.
• Ernähren Sie Ihr Kind so zuckerarm wie es geht. Geben Sie ihm in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich Muttermilch, Säuglings- bzw. Babymilch, Wasser und ungesüßten Fencheltee.
• Gewöhnen Sie das Baby ab dem sechsten Monat an einen Trinkbecher anstelle einer Saugflasche. Und ab dem ersten Geburtstag kann das Kind lernen, aus einem Glas zu trinken.
• Sobald das Baby Beikost bekommt, sorgen Sie für eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung. Bieten Sie ihm nach und nach verschiedene Gemüsesorten an. Wenn Sie Fertiggläschen zubereiten, achten Sie beim Kauf darauf, dass kein Zucker enthalten ist.

Benötigt ein Baby zur Zahnpflege die zusätzliche Gabe von Fluorid?

Ein gesundes Baby braucht in der Regel keine Extraportion Fluorid. Geben Sie Fluoridtabletten nur auf ausdrücklichen Rat des Kinderarztes. Denn zu viel Fluorid kann eine Vergiftung zur Folgen haben, welche weiße Flecken oder Sprenkel auf den Zähnen verursacht.

Fazit

Zahnpflege für ein Baby beginnt mit dem ersten Zahn. Seien Sie zusätzlich zu den im Artikel gegebenen Tipps ein gutes Vorbild. Lassen Sie Ihr Baby möglichst früh und möglichst oft bei Ihrer eigenen Zahnpflege zuschauen. Lassen Sie es in einer Umgebung aufwachsen, in der gesunde Ernährung, Zahnhygiene und Prophylaxe selbstverständlich sind. So schaffen Sie Ihrem Kind die besten Voraussetzungen, dass es gesunde Zähne bekommt und behält.

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