Informationen zu Betäubungsmöglichkeiten | dentaloft.de
icon

Mo - Fri 8:00 - 19:00
& Sonderzeiten
am Wochenende

Privatpatienten und
Kassenpatienten

(mit privater Zuzahlung)

Jetzt Termin
vereinbaren

Betäubungsmöglichkeiten

Betäubungsmöglichkeiten bei der Zahnarztbehandlung


Jetzt gleich einen Termin vereinbaren

Über kurz oder lang muss wohl jeder wenigstens eine kleine Behandlung beim Zahnarzt über sich ergehen lassen. Da aber auch Zähne schmerzempfindlich sind, ist selbst das kurze Bohren an einem Zahn schmerzhaft – von Wurzelbehandlungen, dem Einsatz von Implantaten und Zähne ziehen ganz zu schweigen. Zum Glück ist die Anwendung zumindest einer Betäubungsmöglichkeit in Deutschland und auch in den meisten anderen Ländern schon lange selbstverständlich. Es gibt sogar zahlreiche Betäubungsmöglichkeiten zur Auswahl. Für den normalen und alltäglichen Eingriff, wird ein guter Zahnarzt auch von selbst die richtige Betäubungsmöglichkeit finden. Wenn allerdings bei Ihnen Besonderheiten bestehen (Angstpatient, Allergiker oder ähnliches), dann sollten Sie sich selbst informieren und Ihren Zahnmediziner gezielt auf die gefundenen Betäubungsmöglichkeiten ansprechen.

1. Betäubungsmöglichkeit: Lokale Betäubung

Diese Betäubungsmöglichkeit kennt jeder und die meisten Menschen wissen auch, wie sie sich anfühlt. Es geht darum einen Teil des Mundes vollkommen gefühllos werden zu lassen, sodass der Patient die Schmerzen der Behandlung nicht merkt. Schon seit weit über 100 Jahren wird die lokale Betäubung als Betäubungsmöglichkeit verwendet. In dieser Zeit wurde das Verfahren weitgehend verbessert und verfeinert, sodass die Risiken gering sind. Trotzdem sollten auch Sie als Patient auf einige Dinge achten:
 Der Ablauf ist relativ unkompliziert: Sie erhalten eine Spritze ungefähr in die Stelle des Zahnfleisches, an der später die Behandlung durchgeführt sind. Wenn Sie Angstpatient sind oder bei Zahnärzten beziehungsweise Spritzen generell sehr nervös sind, sollten Sie das Ihrem Arzt mitteilen. Vielleicht kann eine der unten genannten Betäubungsmöglichkeiten angewendet werden.
 Zu Beginn war der verwendete Wirkstoff Kokain. Dieser barg hohe Risiken. Aus diesem Grund verwenden Ärzte heutzutage meistens das viel sicherere Lidocain. Mit diesem Betäubungsmittel gibt es normalerweise nur aufgrund von Allergien Probleme. Teilen Sie Ihrem Arzt also unbedingt mit, wenn Sie irgendwann auf irgendetwas allergisch reagiert haben – auch wenn die Allergie nie offiziell festgestellt worden ist.
 Nach dem Einsatz dieser Betäubungsmöglichkeit dürfen Sie eine bestimmte Zeit lang nichts Essen und meistens auch nichts oder nur Wasser in Zimmertemperatur trinken. Die lokale Betäubung wirkt noch nach, weswegen Sie es nicht bemerken könnten, wenn Sie sich verbrennen oder auf die Zunge beißen würden.

2. Betäubungsmöglichkeit: Die Vollnarkose

Auch die Vollnarkose ist eine bekannte Betäubungsmöglichkeit. In der Regel bringt man es allerdings eher mit größeren Operationen in Verbindung. Dafür gibt es auch einen guten Grund: Vollnarkosen stellen immer ein höheres Risiko dar. Deswegen müssen Sie sich vor einer solchen auch von einem Anästhesisten über die Risiken aufklären lassen. Des Weiteren ist diese Betäubungsmöglichkeit auch aufwendiger, da der Narkose-Arzt den Patienten in die Vollnarkose legen und danach durchgehend seinen Zustand beobachten muss. Nach der Behandlung wird eine gewisse Zeit zum Aufwachen benötigt. Dafür haben Sie alles überstanden, ohne etwas davon mitzubekommen. Viele Angstpatienten lassen eine Zahnarztbehandlung nur mit Vollnarkose über sich ergehen. Allerdings muss trotzdem mit einer Nadel in den Arm gestochen werden. Wenn Ihre Angst auch vor Spritzen besteht, ist die Vollnarkose nicht das richtige Betäubungsmittel für Sie.

3. Betäubungsmöglichkeit: Der Dämmerschlaf

Eine Vollnarkose kann, wie schon erwähnt, nur angewendet werden, wenn eine größere Behandlung bevorsteht. Für kleinere Eingriffe, die das Risiko einer Vollnarkose nicht rechtfertigen, ist der Dämmerzustand eine gute Alternative. Leider muss auch für diese Betäubungsmöglichkeit ein Zugang im Arm gelegt werden. Über diesen erhalten Sie Sedativa, die sie in einen Dämmerzustand versetzen, in welchem Sie Ihre Ängste vergessen. Diese Betäubungsmöglichkeit wird auch Sedierung genannt und stellt eine schonende Alternative zur Vollnarkose dar.

4. Betäubungsmöglichkeit: Die Hypnose

Haben Sie auch vor Spritzen panische Angst? Oder steht Ihnen nur ein sehr kleiner Eingriff bevor, für den sich weder die Vollnarkose noch der Dämmerschlaf anbieten? In diesem Fall besteht die Möglichkeit der Hypnose. Dies ist kein richtiges Betäubungsmittel, da Ihnen nichts gespritzt wird. Stattdessen arbeitet ein für Hypnose ausgebildeter Zahnarzt mit einer Entspannungs-CD zusammen, sodass Sie auch hier in einen dämmrigen Zustand fallen und sich nur auf Ihr Inneres konzentrieren. Wenn Sie sich darauf einlassen und der Arzt für Hypnose ausgebildet ist, werden Sie keine Schmerzen spüren. Zur Sicherheit wird jedoch trotzdem mit einem doppelten Netz gearbeitet. Das heißt, dass Sie eine lokale Betäubung bekommen. Dies geht natürlich nicht, wenn Sie darauf allergisch reagieren.

5. Betäubungsmöglichkeit: Die Lachgassedierung

Lachgas ist die alternative Betäubungsmöglichkeit für Angstpatienten oder Allergiepatienten. Sie wird von deutlich mehr Zahnärzten angewendet, als die Hypnose. Außerdem hat diese Betäubungsmöglichkeit einen riesigen Vorteil: Sie bleiben während der gesamten Behandlung ansprechbar. Diesen Vorteil genießen Sie und Ihr Zahnarzt ansonsten nur bei der lokalen Betäubung, welche sich als alleinige Betäubungsmöglichkeit nicht für größere Eingriffe wie Implantate eignet. Trotzdem fühlen die Patienten keine Angst. Stattdessen sind sie zu hundert Prozent entspannt und gelöst. Über die Wirksamkeit dieser Betäubungsmöglichkeit brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen: Sie ist ungefähr genauso alt wie die lokale Betäubung und wird ebenfalls seitdem weiterentwickelt. Mittlerweile wird sie regelmäßig in den verschiedensten Praxen verwendet. Und zwar auf folgende Weise:
 Zunächst setzen Sie sich auf den Behandlungsstuhl. Im Idealfall entspannen Sie sich schon dabei, so gut Sie können.
 Der Zahnarzt setzt Ihnen eine Atemmaske auf.
 Durch diese erhalten Sie zunächst Sauerstoff.
 Nach und nach wird immer mehr Lachgas hinzugefügt. Dieses hat in der Regel eine bestimmte Geschmacksrichtung, die Sie vorher aussuchen dürfen. Auf diese Weise sollen Sie sich noch besser entspannen können.
 Der Zahnarzt wartet, bis die Dosierung des Lachgases perfekt für Sie ist.
 Bevor er mit der Behandlung anfängt, spricht er sich mit Ihnen ab. Fühlen Sie sich entspannt genug? Sind Sie bereit?
 In der Regel wird nun eine lokale Betäubung verabreicht. Diese zweite Betäubungsmöglichkeit stellt ähnlich wie bei der Hypnose ein Sicherheitsnetz dar. Außerdem wirkt sie noch eine Weile weiter, auch wenn das Lachgas schon abgesetzt wurde. Allergiker können natürlich kein Mittel injiziert bekommen.
 Nun beginnt die eigentliche Behandlung, von der Sie kaum etwas mitbekommen werden. Sollte trotzdem mal etwas drücken oder nicht in Ordnung sein, können Sie sich jederzeit melden.
 Am Ende der Behandlung wird die Betäubungsmöglichkeit abgesetzt. Innerhalb weniger Minuten sind Sie vollkommen bei Bewusstsein. Sie dürfen sogar wieder alleine am Straßenverkehr teilnehmen. Dies ist bei einer Vollnarkose nicht erlaubt. Aber gerade bei großen Eingriffen ist es natürlich trotzdem ratsam, jemanden zu organisieren, der Sie nach Hause bringt.

No Comments

Post a Comment