icon

Mo - Fri 8:00 - 19:00
& Sonderzeiten
am Wochenende

Privatpatienten und
Kassenpatienten

(mit privater Zuzahlung)

Jetzt Termin
vereinbaren

Parodontose

Expertenwissen: Parodontose

Wer von einer Parodontitis betroffen ist, die man im Allgemeinen auch als Parodontose bezeichnet, leidet unter einer bakteriell verursachten Erkrankung des Zahnhalteapparates. Mitunter vergehen Jahre, bis Betroffene wirklich deutliche Symptome wahrnehmen – je länger die Parodontose unbehandelt bleibt, desto schwerwiegender gestaltet sich die Therapie und Heilung. Gerade deshalb ist es so wichtig, mindestens 2x im Jahr zu Kontrollterminen den Zahnarzt aufzusuchen. Eine Parodontitis nimmt unterschiedliche Verläufe, im Wesentlichen beginnt sie aber mit Entzündungsherden sowie geschwollenen Zahnfleischregionen.

Dentaloft informiert im Folgenden über die wesentlichen Aspekte der Parodontose und gibt Betroffenen somit eine erste Hilfestellung, um rechtzeitig reagieren zu können.

Zahnbelag und Plaque bilden einen mikrobiellen Biofilm, der Zahnfleisch und Zähne angreift

Um sich der Parodontose zu nähern, bedarf es eines grundlegenden Verständnisses über die Systematik dieser Erkrankung. Grundsätzlich kann nur derjenige von Parodontose betroffen sein, bei dem noch Zähne vorhanden sind – werden diese nicht regelmäßig oder falsch geputzt, entsteht eine sog. Auflagerung, die mehrere Schichten umfassen kann. Je nach Intensität und Verteilung von Zahnbelag und Plaque, den Grundbestandteilen eines mikrobiellen Biofilms, finden hier Bakterien verschiedenster Arten ausreichend Nährboden. Giftstoffe sowie Säuren werden dann ausgeschieden, wenn die von Keim betroffenen Bereiche ungehindert wachsen können. Je länger eine Parodontose unbehandelt bleibt, desto schwerwiegender ist in der Regel auch der Verlauf der Krankheit.

Ein auf diese Weise angegriffenes Zahnfleisch äußert sich durch rötliche Stellen sowie angeschwollene Bereiche, die beim Zähneputzen schmerzen und eher schlecht zu handhaben sind. Im weiteren Verlauf entsteht ein Zwischenraum zwischen Zahn und Zahnfleisch, der immer größer wird. Der Zahnmediziner spricht hier von einer Zahnfleischtasche. Da man an diese Bereiche nur äußerst schwer gelangt, haben Bakterien einen perfekten Nährboden. Körpereigene Abwehrmechanismen, wie eine verstärkte Immunabwehr zur Basis haben, führen gleichzeitig zur Aktivierung von Osteoklasten (knochenabbauende Zellen).

Die Folge: Zahnhalteapparat (sog. Paradont) sowie der umliegende Knochen werden systematisch abgebaut, am deutlichsten sichtbar in Form eines weit hervorstechenden Zahns. Da das stützende Zahnzwischenraumgewebe (sog. Papille) fehlt, sind zwischen den Zähnen deutlich sichtbar dunkle Dreiecke sichtbar. Infolge von Belastungen wird sich der betroffene Zahn nun fortlaufend lockern und irgendwann mit Sicherheit ausfallen.

Nehmen Sie Kontakt auf

So beugen Sie Parodontose effektiv vor

Wie im vorangegangenen Absatz deutlich wurde, zählt die Parodontose zu den ernsthaften Erkrankungen, die unbehandelt zum Zahnverlust führt und eine Reihe weiterer Probleme mit sich bringt. Sie sollten bei der Zahnpflege deshalb nicht allein auf Zahnoberflächen achten, sondern immer auch den Zustand Ihres Zahnfleisches hinterfragen. Um es deutlich zu sagen: Eine Parodontose ist stets auf Bakterien zurückzuführen, die infolge von Plaque und Zahnablagerungen einen Nährboden erhalten.

  • Lassen Sie Plaque regelmäßig entfernen, um effektiv Karies und Parodontose vorzubeugen.
  • Spülen Sie Ihren Mund nach jeder Mahlzeit ausreichend mit Mineralwasser aus, um die Speichelbestandteile ein wenig zu neutralisieren und der Entwicklung von Säure vorzubeugen – so verringert sich die Entstehung von Zahnbelägen und Plaque, was das Risiko einer Parodontose schmälert.
  • Zahnstein wird aus Kalk gebildet, der wiederum Krankheitserreger umschließt. Dadurch entsteht zugleich eine schwer zu reinigende und damit ideale Nährstoffgrundlage für Bakterien.
  • Wer regelmäßig raucht, hat in der Regel eine geringere Zahnfleischdurchblutung, die dazu führt, dass Abwehrmechanismen des Körpers nur eingeschränkt funktionieren. Aktuelle Zahlen verdeutlichen, dass etwa drei Viertel aller von Parodontose Betroffenen zugleich Raucher sind.
  • Lassen Sie eine Parodontose immer von einem erfahrenen Zahnarzt behandeln

    Dentaloft bietet Ihnen ein umfassendes Prophylaxe-Angebot, um Sie bestmöglich zu begleiten und frühzeitig einzugreifen. Zögern Sie schmerzhafte Zahnfleischerkrankungen nicht länger hinaus und vereinbaren Sie im Bedarfsfall einen Termin – wir nehmen uns Ihrer selbstverständlich gerne an.

    Mithilfe eines PSI-Wertes (Parodontal Screening Index) lassen sich Zahnfleischtaschen bewerten und einordnen, um umliegende Zähne genauestens zu untersuchen. Danach lässt sich eine geeignete Therapie finden, die auch stets mit der Abklärung möglicher weiterer Risikofaktoren einhergeht. Ziel unserer Behandlungsmaßnahmen ist es, die Grundlage für Bakterien zu bekämpfen und dies zunächst durch eine gründliche Reinigung der Zahnoberflächen zu erreichen. So kann sich Zahnfleisch wieder so dicht am Zahn anlagern, um Bakterien effektiv abzuwehren. Je nach Schweregrad der Parodontose ist mitunter aber ein kleinerer chirurgischer Eingriff notwendig. Je nach Fall behandeln wir zugleich mit Antibiotika, mitunter empfehlen sich auch lokal wirkende Mittel.

    Verlassen Sie sich auf die Erfahrung von Dentaloft, Ihrer Zahnarztpraxis in Frankfurt am Main. Mit unserer Hilfe legen Sie die Grundlage für eine anhaltend saubere Mundhygiene und die Beseitigung einer Parodontose.

No Comments

Post a Comment