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Zahnprobleme durch falsche Ernährung

Eine richtige (gesunde) Ernährung ist das A und O für unsere Gesundheit und vor allem für unsere Zähne. In den westlichen Industrieländern ist die Ernährung mitverantwortlich, neben der eigenen Zahnhygiene, für gesunde Zähne. So wurde festgestellt, dass Naturvölker, die nicht oder nur selten in die Gelegenheit geraten zuckerhaltige Speisen zu verzehren, deutlich weniger Zahnprobleme haben. In unserem Überangebot, das wir in jeder Markthalle finden können, kann es passieren, dass man zu einer ungesunden Ernährung verleitet wird.

Gutes Essen – gesunde Zähne

Speisen, die man lange kauen muss, sind gut für die Zähne. So wird bei Verzehr eines Vollkornbrotes oder Obst und Gemüse der Speichelfluss angeregt. Dieser hilft die Zähne zu reinigen und kann wichtige Nährstoffe an die Zähne abgeben. Der Speisebrei ist dafür verantwortlich, dass der Belag auf den Zähnen abgeschliffen, das Zahnfleisch massiert und die Durchblutung angeregt wird. Bekannt ist, dass ein häufiger Zuckerkonsum oftmals zu einem vermehrten Auftreten von Karies führt. Auch Schokoladen und andere Süßigkeiten, die beim Verzehr an den Zähnen haften bleiben sind besonders gefährlich für unsere Zähne. Die Mikroorganismen können die Kohlenhydrate in Zucker umwandeln und sich durch das reichhaltige Angebot an den Zähnen gut vermehren.

Zuviel Säure kann schaden

Aber auch Nahrungsmittel, die unserem Körper gut tun, sind teilweise, in einem zu hohen Maße verzehrt, ein Problem für unsere Zähne. So ist beispielsweise frisch gepresster Orangensaft aufgrund des Säureanteils schädlich für den Zahnschmelz. Die Säure wirkt nur etwa 10 Minuten auf den Zahnschmelz. Allerdings reicht diese Zeitspanne schon aus, um kleine Mengen an Kalzium und Phosphat aus der Zahnsubstanz zu lösen. Mit der Zeit kann es vorkommen, dass der Zahn dünner und anfälliger gegenüber äußeren Einflüssen wird. Man kann dagegen vorgehen, indem man sich den Mund mit einem Schluck Wasser ausspült. So kann sich der stark gesenkte pH-Wert wieder erholen.

Zahnkiller Nr. 1 – Zucker

Eine gesunde Ernährung kann nicht die tägliche Zahnpflege ersetzen, aber den Bakterien möglichst wenig Angriffsfläche bieten. So sollte man neben dem reduzierten Zuckerkonsum auch auf eine ausgeglichene Nährstoffzufuhr achten. So fördert beispielsweise das Vitamin C gesundes Zahnfleisch, Vitamin D ist für die Bildung von Knochen und Zahnsubstanz verantwortlich – ebenso wie Vitamin K. Letzteres ist zusätzlich dafür verantwortlich, dass die Bildung von Säuren gehemmt wird.

Schon von Kindesbeinen an lernen wir, dass man Milchprodukte zu sich nehmen sollte, um die Zähne mit ausreichenden Mengen an Kalzium zu versorgen und sie somit zu stärken. Doch auch in vielen anderen Nahrungsmitteln sind wichtige Nährstoffe enthalten. So sind einige Gemüsesorten wie etwa Paprika und Brokkoli aber auch Kräuter, wie die Petersilie nicht zu unterschätzen. Wir bieten Ihnen in unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt gern eine ausführliche, auf die Gesundheit Ihrer Zähne bezogene, Ernährungsberatung an.

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