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Kinderzahnkrankheiten: Nuckelflaschenkaries

Von Kindesbeinen an spielt die Zahnhygiene eine wichtige Rolle. Auf vieles müssen die jungen Mütter achten und einiges gibt es zu bedenken. Eine der Kinderzahnkrankheiten, die am häufigsten auftritt, ist die sogenannte Nuckelflaschenkaries. Sie gilt es von dem ersten Moment, in dem die ersten Milchzähne durchbrechen, zu bekämpfen. Unbehandelt kann sie bis hin zum Verlust der Zähne führen, was vor allem für die sprachliche Entwicklung, abgesehen von den optischen Einschränkungen, ein großes Hindernis ist.

Nuckelflaschenkaries

Die Nuckelflaschenkaries entsteht durch eine ausgiebige Verabreichung von zucker- und säurehaltigen Getränken. Aber auch Kohlenhydrathaltige Lebensmittel können bei unzulänglicher Mundhygiene diese Kariesart hervorrufen. Da die Zunge zumeist bei der Einnahme der Getränke über den unteren Schneidezähnen liegt, sind diese seltener betroffen. Die Kinder trinken häufiger am Tag und bekommen meist auch vor dem Einschlafen eine Flasche. So haben die Bakterien vielerlei Möglichkeiten sich zu vermehren. Klagt der kleine Patient über Schmerzen bei der Einnahme warmer und kalter Getränke, sollte man schnellstmöglich einen Zahnarzt aufsuchen. Die Zahnärzte in der Zahnarztpraxis in Frankfurt geben Ihnen gern hilfreiche Hinweise und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten bei der Ernährung des Kindes auf und werden, sollte die Karies schon gefunden werden auf eine möglichst behutsame Art und Weise zu entfernen versuchen

Beeinträchtigtes Sprachvermögen

Sollte die Karies bereits einige Zähne in Mitleidenschaft gezogen haben (erkennbar an der dunklen Färbung der Zähne), ist eine rasche Behandlung notwendig. Es wird hierbei die Karies entfernt. Sollte diese bereits bis unter den Zahnfleischrand vorgedrungen sein, wird zumeist eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Hierbei werden die kleinen in eine Vollnarkose gelegt, um ihnen Schmerzen ebenso zu ersparen, wie die Qual stillzuhalten. Teilweise sind die Zähne schon so angegriffen, dass sie nur noch entfernt werden können. Um die Sprachbildung nicht nachhaltig zu stören, raten viele Zahnärzte zu einer kleinen Prothese. Diese verhindert die bleibenden Fehler in der Lautbildung – vor allem der s-Laut wird über die oberen Schneidezähne erzeugt.

Zucker vermeiden

Dass die Milchzähne von großer Bedeutung sind, sowohl in der Sprachbildung als auch Platzhalter für die späteren Zähne, ist vielen bewusst. Doch woran muss man denken, möchte man die Zahnkrankheit zu vermeiden. Das Angebot von Wasser und ungesüßtem Tee sollte unbedingten Vorrang gegenüber den zuckerhaltigen Getränken haben, die von den Kleinen wahrscheinlich lieber genommen werden. Wenn auf die Gabe von zuckerhaltigen Getränken nicht verzichtet werden kann, sollte man darauf achten, diese nur zu bestimmten Zeiten anzubieten und nicht dem Kind es den ganzen Tag über trinken lassen. Eine relativ zeitnah anstehende Zahnpflege – auch bei nur wenigen ausgebildeten Zähnen – ist unabdingbar. Ebenso sollte auf den gesüßten Tee, Milch oder Saft am Abend zur Beruhigung verzichtet werden. Es wird teilweise empfohlen, dem Kind so schnell es möglich ist die Nuckelflasche zu entwöhnen und auf das Trinken aus der Flasche vorzubereiten. Beachtet man diese Ratschläge, hat man sein Kind bestmöglich vor der Zahnkrankheit geschützt.

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