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Amalgam – Freund oder Feind?

In diesem Jahr soll entschieden werden, ob man weiterhin Amalgam, das Quecksilber enthält, weiterhin als Mittel zur Zahnfüllung benutzen darf oder nicht. In einigen Ländern wie etwa Dänemark oder Schweden ist der Einsatz schon seit 2009 verboten. Grund dafür soll die hohe Quecksilberbelastung des Körpers und der Umwelt sein, die durch Füllungen zustande kommt. Andere wiederum meinen, dass wenn man 10 Almalgamfüllungen hat, die Quecksilberbelastung sehr gering ist und nicht einmal zwei Prozent der Maximalgrenze beträgt.

Quecksilberbelastung

Auf verschiedenen Wegen gelangt das Quecksilber aus Amalgam in den Blutkreislauf. Zum einen durch den beim Kauen entstehenden Abrieb. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Quecksilberionen gelöst und über den Speichel in das Blut gelangen. Allerdings wird entkräftend dagegen argumentiert, dass nur etwa 5% der aufgenommenen Menge vom Körper aufgenommen werden. Der Rest wird verdaut. Ein tatsächliches Problem könnten die Quecksilberdämpfe sein, die aus den Füllungen entweichen und von der Lunge aufgenommen werden können. Sie werden über die Nieren wieder ausgeschieden.

Alternativen

Möchte man Amalgam wegen der hohen Quecksilberbelastung aus unseren Mündern entfernen lassen, sollte man gleichzeitig auch das Konsumverbot von Thunfisch und Quecksilberverseuchtem Trinkwasser in Erwägung ziehen. Auch in der Luft befinden sich mal mehr und mal weniger Anteile von Quecksilber. Allerdings leiden viele Menschen an ihren Amalgamfüllungen. So sind einige Anzeichen der Quecksilbervergiftung zittern, Verhaltensstörungen oder eingeschränktes Sehen und einiges mehr. Es ist jedoch nicht eindeutig bewiesen, dass diese Anzeichen auf das Vorhandensein von Amalgamfüllungen zurückzuführen ist. Auch gibt es sehr seltene Fälle von Amalgamallergien, die sich allerdings auf lokale Bereiche beschränken und leicht identifizierbar sind. Dentaloft – Ihr Zahnarzt in Frankfurt – verwendet ausschließlich unbedenkliche Materialien, sollte es jedoch zu einer Unverträglichkeit kommen, suchen Sie uns bitte umgehend wieder auf.

Vorteile von Amalgam

Und doch hat Amalgam einige Vorteile: So ist es relativ leicht zu verarbeiten und auch für Menschen mit einem relativ starken Speichelfluss geeignet. Die Lebenszeit einer solchen Füllung geht über das einer Kunststofffüllung hinaus. Diese Füllungen erreichen eine Festigkeit von der eigenen Zahnsubstanz. Allerdings ist es nicht sonderlich schön anzuschauen. So kann jeder erkennen, dass in den Jugendjahren einmal Zahnprobleme vorhanden waren. Nahezu unsichtbar kann der Zahnarzt hingegen Kunststoff- und Keramikfüllungen in den Zahn einbringen. Allein aufgrund der Tatsache, dass man sich heutzutage mehr Gedanken um die optische Wirkung der Zähne macht, bringt eine Trendwende hin zu Füllungen, die der Zahnfarbe gleichen mit sich. So wird im Laufe der Zeit das Amlagam von selbst aus den Mündern verschwinden. Wir informieren Sie in unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt gern über die Vor- und Nachteile der Amalgam- und Kunststofffüllungen und bieten Ihnen weitere Lösungen wie etwa das Inlay an.

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