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Hypnose für die Zahnarztbehandlung

Hypnose für die Zahnarztbehandlung

Haben Sie Angst vorm Zahnarzt oder Kieferorthopäden? Wenn ja, ist das nicht ungewöhnlich. Die Panik vor dem nächsten Zahnarztbesuch haben zahlreiche Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt. Die Gründe dafür sind ebenso vielseitig wie die Menschen selbst. Manchmal ist ein negatives Erlebnis der Auslöser des Übels. In anderen Fällen gucken sich Kinder die Angst von ihren Eltern oder anderen Vorbildern ab. Und teilweise ist die Angst unerklärlich. Doch egal, weshalb Sie dieses Problem haben, Sie müssen einen Weg finden damit umzugehen. Ansonsten kann keine ausreichende Prophylaxe durchgeführt werden und Ihre Zähne erkranken. Dadurch wird die nächste Behandlung zwangsweise schmerzhafter, wodurch Ihre Angst weiterwächst. Brechen Sie aus diesem Teufelskreis aus! Eine Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen bietet die Hypnose.

Wieso sollte ich eine Hypnose nutzen, wenn ich meine Angst durchstehen kann?

Einige Angst-Patienten haben sich gerade so weit unter Kontrolle, dass sie trotzdem den Zahnarzt besuchen und die Behandlung durchstehen können. Bis zu einem gewissen Grad ist das selbstverständlich sehr lobenswert, denn nur wer sich seiner Angst stellt, kann sie besiegen. Tritt die Nervosität jedoch sehr deutlich zu Tage, überträgt sie sich auch auf andere Personen, die sich in der Nähe befinden. So werden beispielsweise auch die Zahnarzthelferin und der Arzt nervös. Natürlich sollte so etwas die Arbeit eines guten Mediziners nicht beeinflussen. Aber auch hier entsteht ein Teufelskreis: Die Nervosität des Arztes steigert nämlich jene des Patienten und umgekehrt. Das hat zur Folge, dass beide Seiten zittrig werden. Das Risiko eines Fehlers wächst. Das alles ließe sich durch das Hypnotisieren des Patienten verhindern.

Können nur Angstpatienten eine Hypnose in Anspruch nehmen?

Die Anwendung einer Hypnose ist unter anderem in folgenden Fällen möglich:
• Bei einer ausgeprägten Dentalphobie.
• Bei Menschen, die einen besonders ausgeprägten Würgereflex haben.
• Bei Menschen mit einer Allergie gegen Betäubungsmitteln.
Diese Aufzählung ist selbstverständlich nicht abschließend. Und umgekehrt ist Hypnose auch bei den oben genannten Problemen nicht immer die Lösung. Die Anwendungsmöglichkeiten hängen immer vom Einzelfall ab. Deshalb kann nur ein Gespräch mit ihrem Arzt klären, ob Hypnose für Sie in Betracht kommt.

Wann kommt eine Hypnose in Frage?

Von einer Hypnose für die Zahnarztbehandlung sollte bei Menschen mit einer psychischen Vorerkrankung abgesehen werden. Es ist egal, ob diese bereits Jahre zurückliegt oder ob der Patient noch immer unter ihr leidet. Die Auswirkungen der Hypnose für den Patienten sind in allen Fällen unvorhersehbar, wodurch das Risiko für die psychische Gesundheit zu hoch wird. Außerdem könnte eine plötzliche, nicht einschätzbare Reaktion auch die zahnärztliche Behandlung gefährden.

Wie gelange ich in den Hypnose-Zustand?

Generell kann eine Hypnose für die Zahnarztbehandlung nur gelingen, wenn auch der Zahnarzt voll und ganz hinter der Methode steht und sich mit einbringt. Der Grund dafür liegt im Verfahren selbst. Dieses besteht aus drei Bestandteilen:
• Entspannung
• Suggestive Beeinflussung
• Ablenkung
Alle drei Punkte können mithilfe einer Hypnose-CD, die mit Entspannungsmusik unterlegt ist, erreicht werden. Das ganze Unternehmen ist jedoch zum Scheitern verurteilt, wenn der Arzt den Patienten beim Reinkommen genervt anschaut, ihn kritisiert oder ihm durch ein anderes Verhalten Angst macht. Stattdessen sollte der Mediziner in einer besonderen Gesprächsführung geschult sein, die den Patienten von seiner Unruhe ablenkt.

Wie fühle ich mich während der Hypnose?

Im ersten Schritt wird ein Zustand wie beim Tagträumen erreicht. Allerdings wird er bei einer erfolgreichen Durchführung viel intensiver, als Sie es vielleicht aus Ihrem Alltag kennen. Der richtige Begriff dafür ist Trancezustand. Der Patient konzentriert sich nur noch auf sein Inneres. Alle äußeren und physischen Empfindungen werden ausgeblendet.
Neben diesen psychischen Auswirkungen verändert sich aber auch der Körper. Klassische Merkmale für einen solchen Trancezustand sind folgende:
• Der Puls wird sehr ruhig.
• Der Blutdruck senkt sich.
• Der Körper wird durch tiefe Bauchatmung mit Luft versorgt.
• Die Muskulatur entspannt sich.

Spüre ich auch wirklich keine Schmerzen während der Hypnose?

Wenn der Hypnosezustand erst einmal erreicht ist, ist ein plötzliches Aufwachen sehr unwahrscheinlich. Trotzdem wird in der Regel zur Sicherheit ein Betäubungsmittel injiziert. Davon ist während der Hypnose jedoch eine viel geringere Menge notwendig. Wenn die Hypnose während der Zahnarztbehandlung aufgrund einer Allergie angewendet wird, ist es natürlich nicht möglich dieses Sicherheitsnetz zu verwenden. Dennoch wurden auch hierbei schon zahlreiche positive Erfahrungen gemacht, bei denen keinerlei Probleme aufgetreten sind. Wichtig ist dafür in erster Linie, dass man zu hundert Prozent bereit ist, sich auf die Hypnose einzulassen.

Verwenden viele Ärzte in Deutschland Hypnose?

Leider liegen noch keine genauen Zahlen über die Verwendung von Hypnose vor. Die Fortbildung und spätere Anmeldung bei Organisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnosetherapie (DGH) ist zwar möglich, aber nicht verpflichtend. Aus diesem Grund lässt sich die Frage nicht zuverlässig beantworten. Klar ist dagegen, dass die Offenheit für derlei Behandlungen und auch das allgemeine Interesse unter den Patienten in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Dies lässt darauf hoffen, dass immer mehr Ärzte diesem Trend folgen.

Woher weiß ich, welcher Zahnarzt für eine Hypnosebehandlung qualifiziert ist?

Die Qualität ist ein großes Problem bei der Hypnose. Es gibt keinerlei gesetzliche Vorgaben, die Ärzten eine bestimmte Ausbildung oder Prüfung abverlangen. Es darf also jeder Zahnarzt Hypnose anbieten. Dies sorgt für ein riesiges Problem für Patienten, die nicht wissen, auf wen sie sich verlassen können. Solche Unsicherheiten verschlimmern die Situation besonders für Angstpatienten.
Es gibt jedoch eine Möglichkeit an Sicherheit zu gelangen. Und zwar können sich Patienten direkt an die großen Hypnosegesellschaften und an die Zahnärztekammer wenden. Diese geben Auskunft über die Qualifikation des fraglichen Arztes. Weiterhin sind natürlich auch Patienten-Bewertungen im Internet immer ein Anhaltspunkt. Es ist sowieso sinnvoll bei Unsicherheiten jemanden, der sich in der gleichen Situation befunden hat, nach seinen Erfahrungen zu fragen. Dabei sollte jedoch nie vergessen werden, dass jeder Körper und jeder Geist anders sind.

Wie hoch sind die Zusatzkosten und wer bezahlt sie?

Wie die meisten Zusatzkosten, welche beim Zahnarzt entstehen, werden auch jene für Hypnose im Normalfall nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Insbesondere wenn man aufgrund von Allergien keine andere Wahl hat, schadet aber zumindest die Anfrage bei der Versicherung nicht. Auch Privatpatienten sollten Kontakt mit Ihrem Versicherungsvertreter aufnehmen und die Kostenfrage klären, bevor sie die Behandlung machen lassen. Der Aufpreis einer Hypnosebehandlung beläuft sich auf etwa 100 Euro.

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