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Zahnbeweglichkeitsanalyse – Eine objektive Möglichkeit

Viele Menschen gehen irrtümlich davon aus, dass die Wurzeln der Zähne fest im Kiefer verankert sind. Allerdings sind sie im Kiefer frei beweglich und im Kieferknochen mit Sharneyfasern aufgehängt. Nur so können überdurchschnittliche Zahnbelastungen ausgefangen werden.

Zahnbeweglichkeitsanalyse

Enges Fasergewebe hält die Zahnwurzel im Zahnfach. Dieser ist ein kleiner Spalt im Kiefer, der mit einem dichten Netz aus Fasern gefüllt ist. Die physiologische Eigenbeweglichkeit im Zahnbett beträgt normalerweise 1mm. Eine pathologische Lockerung kommt durch Zahnbettschwund oder einer Zahnbettlockerung zustande. Hierbei wird die Schwere der Lockerung in drei Stufen geteilt: grade fühlbar, sichtbar und auf der Zahnachse allein durch den Druck der Lippe oder Zunge beweglich. Da diese von einem jeden unterschiedlich wahrgenommen wird, wurde der Periotest entwickelt. Mittels dieses kann man die Beweglichkeit und somit das Ausmaß der Krankheit objektiv bestimmen.

Die Verankerung des Zahnes

Der untersuchte Zahn wird 4-mal in der Sekunde mittels eines elektrischen Stößels berührt. Trifft er auf den Zahn, wird er gebremst. Man muss darauf achten, dass der Stößel möglichst in einem rechten Winkel auf den Zahn treffen kann. Der Zahn sitzt umso fester im Kiefer je schneller der Stößel abgebremst wird. Der Stößel fliegt vom Zahn zurück – je fester der Zahn im Kiefer sitzt desto höher ist die Geschwindigkeit. Der Zahn wird etwa eine Millisekunde lang von dem Stößel berührt. Aus allen Werten errechnet das Gerät den Mittelwert. Dieser wiederum gibt Auskunft über die Verankerung im Zahn. Eine Klassifizierung hilft den Zahnärzten das Ausmaß der Parodontis exakt festzuhalten und eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

Wie weit ist die Parodontitis?

Die Technik wird in unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt in verschiedenen Bereichen angewendet. Ein Anwendungsbereich ist die Messung des Parodontalstadiums. Hierbei wird das Ausmaß der Parodontitis gemessen. Das Feststellen von Schäden kann schneller erfolgen und eine entsprechende Behandlung schneller und effektiver eingeleitet werden. Aber auch nach dem Einsetzen eines Implantates oder dem Beenden einer kieferorthopädischen Behandlung kann das Gerät zum Einsatz kommen und möglicherweise schneller Schwächen in der Behandlung oder ein optimales Ausheilen feststellen. Wo man früher teilweise zum Röntgengerät greifen musste oder es gar nicht feststellen konnte, kann man nun eine Zahnbeweglichkeitsanalyse durchführen. Diese hilft den Zahnärzten auch, um feststellen zu können ob ein vermeintlich gesunder Zahn noch stark genug ist eine Brücke tragen zu können. Wenn Sie regelmäßig die Kontrolluntersuchungen wahrnehmen und bei dem Bemerken von Veränderungen nicht erst warten bis es zu spät ist und Sie den betreffenden Zahn nicht allein mit der Lippe bewegen können, können wir, die Mitarbeiter von Dentaloft, Ihnen schnellstmöglich helfen und den Erhalt des Zahnes im Kiefer so lange wie möglich gewährleisten.

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