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Ablauf einer Implantatlegung

Die Implantatlegung erfolgt in der Regel in vier Phasen: Planung, Implantat-OP, Heilungsphase und Einsetzen der Krone. Während einer eingehenden Untersuchung überprüft Ihr Zahnarzt in Frankfurt zunächst den Zustand der Zähne und des Zahnfleisches. Um sich ein Bild über die Knochenverhältnisse zu machen, wird zunächst eine Röntgenaufnahme des Kiefers genommen. Bei fortgeschrittenem Knochenverlust und schwierig einzuschätzender Lage kann auch eine Computertomografie Aufschluss über die Kieferstruktur geben. Dann wird der Einsatz des Implantates geplant und gegebenenfalls mittels Computersimulation sichtbar gemacht. Im zweiten Schritt der Planungsphase werden Abdrücke genommen, um ein genaues Modell von Zähnen und Kiefer anzufertigen.

Die Implantat-OP – der Stift für stabile Verhältnisse

Für die meisten Implantationen genügt zur schmerzfreien Behandlung eine lokale Betäubung. Werden mehrere Implantate gesetzt, kann eine Behandlung in Narkose von Vorteil sein. Mit einem Schnitt wird das Zahnfleisch geöffnet und anschließend mit dem Bohrer der Knochen für das Implantat präpariert. Eine Röntgenkontrolle mit Hilfe eines speziellen Metall-Stiftes stellt sicher, dass die gewählte Position korrekt ist. Anschließend wird das Implantat in den geschaffenen Knochenkanal eingebracht. Durch das „Einschrauben“ ist das Implantat stabil im Kiefer verankert. Nach dem Einbringen des Implantats wird die Implantatstelle entweder vernäht oder es wird bereits ein kleiner Pfosten eingesetzt, der das Zahnfleisch offen hält. Die Dauer der Operation beträgt bei komplikationslosem Verlauf 15 Minuten für ein Implantat.

Die Heilphase – Geschlossene oder offene Einheilung

Die Heilphase dauert bei normalem Verlauf und je nach Beschaffenheit des Zahnfleisches ca. 6 bis 12 Wochen. Bei der geschlossenen Einheilung wird das Zahnfleisch über dem Implantat vernäht, so dass die Wunde geschützt heilen kann und die Infektionsgefahr gering ist. Vorteil der offenen Einheilung: man erspart sich die spätere erneute Öffnung des Zahnfleisches. Der Heilungsprozess wird mit Röntgenbildern und Festigkeitstests immer wieder überprüft.

Das Aufsetzen der Krone

Ist das Implantat stabil eingewachsen, wird es – bei der geschlossenen Einheilung – wieder freigelegt, um einen Abdruck der Implantatposition zu gewinnen. Hierfür wird das Zahnfleisch direkt über dem Implantat betäubt und durch einen kleinen Schnitt geöffnet. Nach dem Abdruck wird auf das Implantat ein Zahnfleischformer gesetzt, um den sich das Zahnfleisch dann schließt. In den ersten Tagen kann es hier zu einem Wundschmerz kommen, auch besteht bei mangelhafter Pflege die Gefahr von Zahnfleischentzündungen. Im Zahnlabor wird derweil der gewünschte Zahnersatz gestaltet und in einer nächsten Sitzung wird anprobiert. Die Passform wird in Ästhetik und Kaufunktionen so lange optimiert, bis der Zahnersatz perfekt passt und eingesetzt werden kann. Bei erfolgreichen Verlauf fühlt sich das Implantat an wie der eigene, natürliche Zahn.

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