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Prophylaxe bei Patienten ab 50

Die regelmäßige Prophylaxe bildet eine wichtige Voraussetzung für die allgemeine Zahngesundheit und startet idealerweise im Kindesalter, um Schäden möglichst vorzubeugen. Besonders an Bedeutung gewinnt die Prophylaxe wieder bei Patienten ab 50 Jahren und älter. Warum ist das so? Zum einen verlieren die Zähne im Laufe eines langes Lebens voller intensiven Nutzung an Widerstandskraft und bergen ein erhöhtes Risiko für Karies und Parodontose. Außerdem ist der überwiegende Teil an älteren Patienten mit einem erheblichen Maß an festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz ausgestattet, der besondere Reinigungsmaßnahmen notwendig macht.

Prophylaxe bei Zahnersatz

Viele ältere Menschen sind mit herausnehmbarem Zahnersatz versorgt. Laut Studien fehlen bei 65- bis 74-Jährigen durchschnittlich ca. 14 Zähne. Diese sind mit festsitzendem oder herausnehmbarem Zahn¬ersatz ersetzt. Festsitzende oder herausnehmbare Prothese, Brücken, Kronen und Implantate sind besonders reinigungsintensiv. Hier finden sich Nischen und Kanten, die bei der täglichen Zahnpflege nur schlecht oder gar nicht erreicht werden. Bei der Professionellen Zahnreinigung kommen Methoden wie Ultraschall oder Airflow zum Einsatz, die selbst schwer zugängliche Stellen gründlich reinigen. Hierdurch wird der Erhalt der vorhandenen Zähne genauso gefördert wie der von Zahnersatz und Pfeilerelementen für Brücken oder Implantate. Hierbei gilt: Jeder eigene Zahn ist Gold wert. Denn auch nur wenige eigene Zähne bieten eine komfortable Kaufunktion und verdienen deswegen bei der Prophylaxe besondere Aufmerksamkeit.

Neben der gründlichen Reinigung kommt auch der Analyse und Pflege der Mundschleimhaut bei der Professionellen Zahnreinigung eine besondere Bedeutung zu. Denn im Alter reduziert sich die Speichelproduktion, wird diese noch durch die Einnahme von Medikamenten oder geringer Flüssigkeitsaufnahme verstärkt, dann der Speichel nicht mehr seine natürliche Schutzfunktion erfüllen. Zähne und Zahnfleisch sind anfälliger für Karies und Entzündungen. Auch können bei einer gründlichen Untersuchung der Schleimhaut schon früh Anzeichen für -Allgemeinerkrankungen diagnostiziert werden.

Anweisung zur häuslichen Pflege

Ältere Patienten sollten im Rahmen der Prophylaxe auch in der gründlichen täglichen Zahnpflege unterwiesen werden. So können das Nachlassen der Sehkraft und der motorischen Fähigkeiten dazu beitragen, die tägliche Mundpflege zu erschweren. Die engagierte Prophylaxehelferin wird den Patienten dann beispielsweise eine elektrische Zahnbürste mit flexibler Handhabe empfehlen. Für Rheumapatienten oder mit bestimmten Behinderungen bieten sich Zahnbürsten mit Griffverstärker oder Superbrush an. Wichtig ist, dass das Praxispersonal für die Belange von älteren Patienten sensibilisiert ist, um auf deren Wünsche und Bedürfnisse optimal eingehen zu können.

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