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Zähneknirschen – Woher kommt es und wie kann man es behandeln


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Die meisten Menschen ahnen nicht, was sie im Schlaf machen. Nur nach dem Aufwachen werden sie entweder von ihren Partnern über das Problem unterrichtet oder sie erfahren es aufgrund einer intensiven zahnärztlichen Untersuchung. Die Arbeit, die des Nachts von dem Kiefer und den dazu gehörigen Muskeln verrichtet wird, ist enorm. Bei vielen Betroffenen ist der Abbau von Stress die Ursache des Übels, aber auch Zahnfehlstellungen, Krankheiten des Kiefers oder falsch sitzende Prothesen können das Zähneknirschen verursachen. Erst wenn sich die Muskeln tagsüber wieder etwas entspannen, entstehen Schmerzen im Bereich des Kopfes, Kiefers und Nackens.

Zähneknirschen schadet dem Zahn

Das Zähneknirschen ist bei Erwachsenen zumeist problematisch. Bei Kindern, die noch ihre Milchzähne haben, ist das etwas anderes. Nicht immer wachsen die Milchzähne so, dass die Kauflächen aufeinander passen. Durch das Malmen werden sie einander angeglichen. Auch bei ihnen wird dabei Material des Zahnes abgetragen. Aber aufgrund der Tatsache, dass die Zähne nur eine begrenzte Zeit im Kiefer verbleiben, ist es unproblematisch.

Gebissleisten

Das Zähneknirschen ist eine große Belastung für den Kiefer. Es entstehen so große Kräfte, dass die anhaltende Anstrengung etwa einem Gewicht von 150 kg entspricht. Da viele Knirscher die Gebissleisten auch gegeneinander verschieben, wird mit der Zeit auch der härteste Zahnschmelz abgerieben. Bei der regelmäßigen Kontrolle wird der Zähneknirscher schnell erkannt. Die abgeriebenen Flächen der Zähne sind zum einen mit leichten Schmirgelspuren versehen und glänzen durch den ständigen Abrieb auch mehr als die Zahnflächen, die vom Knirschen nicht betroffen sind. Eine weitere Folge des Abriebs ist, dass das Zahnbein keinen vollständigen Schutz hat und somit schneller anfällig ist für Temperaturunterschiede. Die fehlende Schutzschicht sorgt dafür, dass die Nervenenden, die sich im Zahnbein befinden, sehr viel schneller ein Schmerzimpuls weiterleiten. Es gibt jedoch auch eine Vielzahl anderer Symptome, die auf ein nächtliches Zähneknirschen hinweisen: So kann sich das Zahnbein aufgrund der fehlenden Schutzschicht dunkel verfärben, die Zähne können brechen oder das Zahnfleisch kann sich zurückbilden.

Das ausführliche Beratungsgespräch

Bei der jährlichen Untersuchung ist es ratsam Probleme dieser Art anzusprechen. Eine sorgfältige Untersuchung macht die entsprechenden Stellen für den Zahnarzt sichtbar. An diese schließt sich in der Zahnarztpraxis in Frankfurt ein ausführliches Beratungsgespräch an. Hierbei wird auf die verschiedenen Behandlungsmethoden verwiesen und nach den psychischen Befindlichkeiten gefragt. Mit der erfolgreichen Diagnose kann eine den jeweiligen Bedürfnissen des Patienten angepasste Behandlung begonnen werden. Zumeist wird eine Beißschiene, die einen weiteren Abrieb des Zahnschmelzes verhindert, empfohlen. Es ist aber auch möglich die Ursache über eine Physiotherapie oder Entspannungsübungen zu tilgen.

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