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Mundtrockenheit – wenn die Spucke weg bleibt

Ein gesunder Mensch produziert täglich zwischen 0,5 und 1 Liter Speichel. Und das aus gutem Grund, denn der Speichel hat im Mund eine wertvolle Funktion. Er gleicht den Säurehaushalt aus und schützt damit den Zahnschmelz. Durch den Speichel werden schädliche Bakterien im Mund neutralisiert. Ist der Speichelfluss gehemmt, verursacht durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, die Einnahme von Medikamenten oder Stress, kann das ernsthafte Folgen für die Mundgesundheit nach sich ziehen.

Ursachen für Trockenheit im Mund

Mundtrockenheit entsteht als Begleiterscheinung von bestimmten Krankheiten. So können Medikamente zur Senkung des Blutdrucks, Schmerzmittel, Antibiotika oder bestimmte Psychopharmaka den Speichelfluss reduzieren und damit chronische Mundtrockenheit verursachen. Auch wer zu wenig Wasser trinkt, riskiert, dass die Mundschleimhaut nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird. Auch dauerhafter Stress führt zu geringer Speichelproduktion. Der Begriff „Da bleibt mir die Spucke weg“, ist in aller Munde. Ungefähr ein Viertel aller Deutschen leidet hin und wieder an Mundtrockenheit, aus den unterschiedlichsten Gründen.

Speichel – Lebenselixier für die Zähne

Warum ist Speichel so wichtig? Der Speichel hat im Mundraum eine wichtige Funktion: Er neutralisiert die Säuren, die wir mit der Nahrung aufnehmen und die die Zahnsubstanz zerstören. Außerdem enthält Speichel eine hohe Menge an den Mineralstoffen Kalzium- und Phosphat. Damit trägt er dazu bei, den Zahnschmelz zu remineralisieren und damit nach einem Säureangriff wieder zu härten. Ohne die neutralisierende Wirkung des Speichels kann sich Zahnbelag ungehindert ausbreiten. Die Folge sind Zahnkrankheiten wie Karies und Zahnfleischentzündungen. Ein weiteres Problem bei geringer Feuchtigkeit im Mund: Es können sich Schluckbeschwerden oder Geschmackstörungen einstellen. Speichel hat außerdem die Funktion, Fäulnisbakterien im Mund zu bekämpfen und dient somit der Mundhygiene. Wenn daran Mangel entsteht, ist die Folge Mundgeruch.

So kommt der Speichel wieder in Fluss

Daher lohnt es sich, den Speichelfluss wieder in Gang zu bringen. Eine erste Maßnahme, um der Trockenheit zu begegnen: viel trinken. Mindestens zwei Liter Wasser am Tag. Auch das Kauen fördert den Speichelfluss, insbesondere harte Nahrungsmittel regen den Speichelfluss an. Speichelanregend wirken auch zuckerfreie Zahnpflegekaugummis und -bonbons. Durch die Kautätigkeit wird die Speichelproduktion stimuliert und so für den richtigen pH-Wert im Mund gesorgt. So wird das Risiko, an Karies oder Parodontose zu erkranken, nachhaltig gemindert. Vorausgesetzt, diese Maßnahmen ersetzen nicht die tägliche Zahnhygiene mit Bürste und Zahnpasta. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt in Frankfurt an, wenn Sie Mundtrockenheit bemerken. Er wird Sie mit gezielten Maßnahmen unterstützen.

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