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Was, wenn nicht mehr ausreichend Speichel produziert wird?

Wer kennt es nicht, dass man in Situationen, in denen der Körper Stress erfährt oder man häufig durch den Mund atmet, ein seltsames Gefühl im Mund hat. Er fühlt sich nahezu ausgetrocknet an und scheint kaum Speichel zu beinhalten. Teilweise wird man das Gefühl über einen längeren Zeitraum, trotzdem man ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen hat, nicht mehr los.

Xerostomie

Unter normalen Umständen werden täglich bis zu 1500 ml Speichel produziert. Das Phänomen, auch Xerostomie genannt, kann verschiedene Ursachen haben. In jedem Fall ist es jedoch sehr unangenehm und kann einige Zahnerkrankungen wie etwa Karies mit sich bringen. Nicht nur, dass man das Gefühl hat, dass die Schleimhäute im Mundraum austrocknen, auch die Zunge scheint an ihr zu kleben und das Sprechen fällt zunehmend schwerer.

Mundtrockenheit durch Medikamente

Oftmals tritt die Mundtrockenheit bei der Einnahme verschiedener Medikamente auf. Sollte dies im Rahmen des Möglichen sein, ist eventuell ein Wechsel des Medikaments des Rätsels Lösung. Muss man eine Strahltherapie im Hals- oder Kopfbereich über sich ergehen lassen, kann dies auch die Ursache der Mundtrockenheit sein. Nicht selten kommt es hierbei zu einer Schädigung der Speicheldrüsen. Um eine Xerostomie nachweisen zu können, wird meist die Sialometrie angewendet. Hierbei wird der Betroffene gebeten, über einen definierten Zeitraum hinweg auf einem Parafinball herum zu kauen. Die Kaubewegung soll die Speichproduktion anregen. Der Speichel wird in einem Messbecher gesammelt. Normale Messwerte liegen bei 3,5 ml pro Minute. Leidet man an Mundtrockenheit, liegt die produzierte Speichelmenge unter 0,5 ml pro Minute.

Wie bereits angedeutet, kann die Mundtrockenheit auch weitere Erkrankungen mit sich bringen, wobei die Karies nur eine der verschiedenen Möglichkeiten ist. Wird nicht mehr ausreichend Speichel produziert, geht auch dessen Schutz für die Zähne verloren. Bakterien haben nun vermehrt die Gelegenheit sich auszubreiten und große Schäden im Zahnschmelz und der Zahnhartsubstanz anzurichten.

Zuckerfreie Bonbons können helfen

Um der Mundtrockenheit entgegen zu wirken, kann es bereits hilfreich sein, mehrmals am Tag zuckerfreie Bonbons zu lutschen. Sie regen die Speichelproduktion an. Sollte dies nicht ausreichend sein, muss der Betroffene eine Speichelersatzlösung einnehmen. Das Spray verhindert ein Austrocknen der Schleimhäute und verspricht etwas Linderung der auftretenden Symptome. Da es vermehrt durch den fehlenden Abtransport der Bakterien zu Karies kommen kann, ist es empfehlenswert sich über die Veränderungen der Mundhygiene durch den Zahnarzt beraten zu lassen. In unserer Praxis bei Ihrem Zahnarzt in Frankfurt können wir Ihnen in unserem separaten Beratungszimmer für Mundhygiene über die Neuerungen informieren. Nicht selten kommt mit der steigenden Bakterienzahl Mundgeruch einher. Auch in diesem Fall beraten wir Sie gern, sodass Sie aufgrund der Erkrankung so wenige Einschränkungen im Alltag wie möglich erfahren müssen.

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