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Mundhöhlenkrebs. Lieber früh erkennen als zu spät reagieren

Zur Mundhöhle zählt die gesamte Mundschleimhaut, der Gaumen, die Wangenschleimhaut, das Zahnfleisch, der Mundboden und die Zunge. Krebsartige Veränderungen der Zunge, der Lippen aber auch der restlichen Mundschleimhaut zählen zu Formen des Mundhöhlenkrebses.

Fast die Hälfte aller diagnostizierten Mundhöhlenkarzinome werden am Mundboden lokalisiert. Der Anteil von Zungenkrebs liegt bei etwa 20%. Tumoren an den Lippen, der Wangenschleimhaut und anderen Zonen im Mund sind seltener.

Ursachen für Mundhöhlenkrebs

Ursache für diese Krebsform, die immer häufiger diagnostiziert wird, ist hauptsächlich das Rauchen. Aber auch der Genuss von hochprozentigen Alkoholika kann die Entstehung von Krebs in der Mundhöhle begünstigen. In seltenen Fällen wird auch Krebs durch mechanische Reizungen, etwa schlecht sitzende Prothesen oder scharfe Zahnkanten, verursacht. Manche Patienten besitzen eine Veranlagung, die dazu führt, dass in der Mundschleimhaut regelmäßig Vorstufen des Mundhöhlenkrebses entstehen. Entwarnung gibt die Tatsache, dass Erkrankungen der Mundschleimhaut allmählich entstehen und sich über längere Zeit entwickeln. Auch ist die Mundhöhle gut einsehbar und empfindlich, so ist die Früherkennung recht hoch. Jedwede Veränderung, die über mehr als 2 bis 3 Wochen besteht, sollten Sie beim Zahnarzt abklären lassen. Er sollte auch bei der regelmäßigen Kontrolle die Mundschleimhaut untersuchen.

Wie erkenne ich frühe Anzeichen?

Hinweise auf die Vorstufe von Mundhöhlenkrebs sind Schwellungen im Mundraum, das Gefühl, einen Fremdkörper im Mund zu haben, Schluckbeschwerden und Schwierigkeiten beim Essen, nicht erklärbare Blutungen, Verdickungen oder Verfärbungen der Mundschleimhaut. Weißliche Flecken auf der Oberfläche der Mundschleimhaut oder tief rote Verfärbungen sollten umgehend bei der Prophylaxe untersucht werden. Besonders wenn sie keine Schmerzen verursachen. Denn gerade schmerzfreie Veränderungen sind die gefährlichen. Schmerzhafte Bläschen an Lippen oder Zunge sind in der Regel unangenehm aber harmlos und klingen nach ca. 2 Wochen ab. Sollte dies nicht der Fall sein, ist auch hier der Gang zum Zahnarzt sinnvoll.

Was macht der Zahnarzt?

Der Zahnarzt untersucht zunächst das Gewebe. Sollten Zweifel über die Ursache der Veränderung bestehen, entnimmt er unter lokaler Betäubung eine Gewebeprobe, diese wird dann in einem Labor untersucht und gibt Sicherheit über deren Ursprung. In manchen Fällen genügt auch ein Abstrich, dessen Untersuchung weitere Auskunft gibt. Hierbei werden Zellen mit einer kleinen Bürste von der Oberfläche abgeschabt und anschließend untersucht. Eine Betäubung ist dann nicht nötig.
Eventuelle Vorstufen von Krebs werden umfassend und nachhaltig entfernt. Sind diese beseitigt, , müssen regelmäßige Kontrollen folgen, in denen die Entwicklung des verbleibenden Gewebes weiter beobachtet wird.

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