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Parodontose vorbeugen – so gelingt es!

So beugen Sie Parodontose vor

Unter der Parodontose (auch: Parodontitis) versteht man eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Die Erkrankung ist häufig auf einen mikrobiellen Biofilm, der sich über die Zähne legt, zurückzuführen. Dieser Film wird als Plaque oder einfach als Zahnbelag bezeichnet. Als Folge der Entzündung blutet das Zahnfleisch leichter und die Zähne können schmerzen. Zudem kommt es zu weiteren Symptomen und bei einer fortgeschrittenen Parodontitis können die Zähne sogar ausfallen.

Erfahren Sie in den folgenden Abschnitten, wie Sie einer Parodontose vorbeugen können!

Wer einer Parodontose vorbeugen möchte, muss die Risikofaktoren der Erkrankung kennen

  • Mangelnde Mundhygiene: Auf den Zähnen lagern sich natürlicherweise Speichelbestandteile ab. Diese werden mit Bakterien besiedelt, sodass sich Plaque bilden kann. Um eine Parodontitis zu verhindern, muss dieser Belag regelmäßig entfernt werden (durch Zähneputzen).
  • Hormonelle Umstellungen: In der Schwangerschaft o.Ä. kann das Zahnfleisch besonders empfindlich sein, sodass sich Betroffene bei den Mundhygienemaßnahmen zurückhalten.
  • Persönliche Anfälligkeit: Die Neigung zu einer Parodontitis kann erblich bedingt sein.
  • Rauchen: Nikotin und andere Stoffe des Tabakrauchs vermindern die Durchblutung des Zahnfleischs, sodass das Immunsystem die Bakterien im Mundraum nicht in Schach halten kann. Studien zeigen, dass etwa 70 Prozent aller Parodontitis-Patienten Raucher sind.
  • Stoffwechselerkrankungen: Diabetes mellitus, rheumatoide Arthritis und weitere Erkrankungen können eine Gefahr für den Zahnhalteapparat darstellen.

  • Schützen Sie Ihren Zahnhalteapparat!

    Die folgenden Maßnahmen eignen sich nicht nur, um einer Parodontose vorzubeugen, sondern auch, um den Verlauf einer bereits bestehenden Erkrankung positiv zu beeinflussen.

    Mit der Zahnbürste einer Parodontose vorbeugen

    Eine sorgfältige Mundpflege ist das A und O, damit sich der Zahnhalteapparat nicht entzündet. Putzen Sie täglich mindestens zweimal die Zähne (morgens und abends) und wechseln Sie Ihre Zahnbürste alle sechs bis acht Wochen.

    Achtung: Nach dem Essen sollten Sie stets eine halbe Stunde warten, ehe Sie zur Zahnbürste greifen. Ansonsten greifen Sie Ihren Zahnschmelz an!


    Die fleißigen Helfer der Zahnbürste

    Wenn Sie einer Parodontose vorbeugen möchten, ist es mit dem Zähneputzen nicht getan! Mit der Bürste erreichen Sie nämlich nur schwer die Zahnzwischenräume, sodass diese besonders anfällig für Bakterienbeläge sind. Greifen Sie zu Zahnseide (-Sticks) oder Interdentalbürsten und kombinieren Sie diese mit einem Mundwasser, um dem Plaque keine Chance zu geben!

    Sollten Sie Hilfe bei der Handhabung von Interdentalbürsten oder Zahnseide benötigen, ist Ihr Zahnarzt bzw. das DENTALOFT Team der richtige Ansprechpartner.

    Gemeinsam mit dem Zahnarzt einer Parodontose vorbeugen

    Experten empfehlen, sich halbjährlich einer Vorsorgeuntersuchung durch einen Zahnarzt zu unterziehen. Und zwar aus gutem Grund! Die Symptome der Parodontitis entwickeln sich nämlich schleichend, d.h. wenn Sie die Zahnfleischerkrankung selbst erkennen, kann es bereits zu spät, sprich: die Entzündung schon fortgeschritten sein. Nehmen Sie die Vorsorgeuntersuchung regelmäßig wahr und lassen Sie Ihre Zähne sowie Ihr Zahnfleisch kontrollieren! Je früher eine Parodontose erkannt wird, desto leichter lässt sie sich behandeln.

    Übrigens: Die professionelle Zahnreinigung hat einen hohen Stellenwert für die Parodontose Vorbeugung. Im Rahmen dieser (schmerzfreien!) Behandlung werden die bakteriellen Zahnbeläge entfernt und die Zähne geglättet sowie fluoridiert. In der Folge wird Ihr Mundraum deutlich weniger anfällig für Entzündungen.

    Sagen Sie dem Glimmstängel ade!

    Wie bereits erwähnt, ist das Rauchen ein entscheidender Risikofaktor für die Parodontitis-Entstehung. Dementsprechend sollten Sie mit dem Rauchen aufhören oder Ihren Zigarettenkonsum zumindest einschränken, um einer Parodontose vorbeugen zu können. Auch Ihre allgemeine Gesundheit wird sich durch den Rauchstopp verbessern!

    “Sie sind, was Sie essen“

    Auch eine gesunde Ernährung kann einer Parodontose vorbeugen. Während Zucker die Zähne direkt angreift, führt eine Adipositas (Fettleibigkeit) zur vermehrten Bildung von Fettzellen, die entzündungsfördernde Stoffe bilden.

    Unterstützen Sie Ihren Körper!

    Das Risiko für die Entstehung einer Parodontitis steigt auch mit einem allgemein geschwächten Immunsystem an. Treiben Sie Sport, nehmen Sie ausreichend Vitamine zu sich und vermeiden Sie Stress, um Ihre Abwehrkräfte zu stärken!

    Sind Sie Diabetiker, müssen Sie auf gut eingestellte Blutzuckerwerte achten, um das Risiko einer Parodontitis möglichst geringzuhalten.

    Eine Parodontose vorzubeugen ist Teamwork

    Last but not least sollten Sie wissen, dass es sich bei der Parodontitis um eine ansteckende bakterielle Infektionskrankheit handelt. Leidet Ihr Lebenspartner bzw. Ihre Lebenspartnerin an der Erkrankung, sollten Sie also zeitweise auf das Küssen verzichten und nicht von derselben Gabel essen etc. Besondere Vorsicht gilt, wenn Sie Kinder haben. Übertragen Eltern die Bakterien auf ihren Säugling, kann der Verlauf der Krankheit verhältnismäßig schwer ausfallen.

    Wünschen Sie sich weiterführende Informationen, wie Sie einer Parodontose vorbeugen können? Schauen Sie gerne in einer DENTALOFT Praxis vorbei oder kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch!

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