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Wissenswertes über die Parodontosebehandlung

Die Parodontosebehandlung – alles, was Sie wissen müssen

Die Parodontose (auch: Parodontitis genannt) stellt eine Erkrankung des Zahnhalteapparates dar, deren Ursache in der Ansiedlung von Bakterien liegt. DENTALOFT verrät Ihnen alles Wissenswerte zu der Erkrankung sowie zur Parodontosebehandlung.

Hinweis: Obwohl die Begriffe Parodontose und Parodontitis im allgemeinen Sprachgebrauch synonym verwendet werden, gibt es einen Unterschied. Die Endung -itis deutet nämlich auf eine Entzündung hin und die Endung -ose auf eine Rückbildung des Gewebes. Die synonyme Verwendung der Begriffe ergibt sich aus der Tatsache, dass eine Parodontose nur sehr selten ohne Entzündung auftritt.

Hintergrundwissen zur Parodontosebehandlung

Die bakterielle Erkrankung beginnt mit einer Zahnfleischentzündung und -schwellung. Zu diesen kommt es, wenn sich Plaque, sprich: ein mikrobieller Biofilm samt verschiedenen Bakterienarten auf den Zähnen ablegt. Die Keime vermehren sich und geben Toxine sowie Giftstoffe an die Zähne und das Zahnfleisch ab, wodurch diese angegriffen werden. Da das angeschwollene Zahnfleisch die Zahnpflege zunehmend erschwert, löst sich die Verbindung zwischen Zahnfleisch und Zahn und es entsteht ein Zwischenraum. Dieser ist als Zahnfleischtasche bekannt und bietet Bakterien einen optimalen Lebensraum, sodass sich diese munter weiterverbreiten können.

In der Folge reagiert der Körper mit einer gesteigerten Immunabwehr und der Aktivierung von Osteoklasten. Diese knochenabbauenden Zellen zerstören den Zahnhalteapparat. Wird nicht rechtzeitig mit der Parodontosebehandlung begonnen, tritt der Zahn zunehmend aus dem Zahnfleisch hervor, wodurch die Zähne länger erscheinen. Außerdem bilden sich dunkle Dreiecke zwischen den Zähnen, welche auf einen Verlust des Gewebes im Zahnzwischenraum hinweisen. Im schlimmsten Fall lockern sich die Zähne und fallen letztendlich aus.

Die größten Risikofaktoren für eine Parodontitis

Um eine unangenehme Parodontosebehandlung vermeiden zu können, müssen Sie die genauen Ursachen und Risikofaktoren für die Erkrankung kennen:

  • Eine mangelnde Mundhygiene
  • Erhöhte Empfindlichkeit des Zahnfleischs aufgrund von hormonellen Umstellungen
  • Zahnstein
  • Eine persönliche Anfälligkeit
  • Rauchen
  • Stoffwechselerkrankungen, wie Rheumatoide Arthritis oder Diabetes mellitus


Wichtige Maßnahmen für gesunde Zähne

Nicht all den oben genannten Ursachen lässt sich entgegenwirken. Sie können einer Parodontosebehandlung jedoch vorbeugen, indem Sie sich an die folgenden Hinweise halten:

  • Putzen Sie mindestens zweimal täglich Ihre Zähne. Um den Zahnschmelz nicht anzugreifen, sollten Sie nach einer Mahlzeit etwa eine halbe Stunde warten, ehe Sie zur Zahnbürste greifen.
  • Entfernen Sie Zahnbelag aus den Zahnzwischenräumen, indem Sie Zahnseide und/oder Interdentalbürsten verwenden.
  • Für die richtige Anwendung der Hilfsmittel sollten Sie sich von Ihrem Zahnarzt schulen lassen.
  • Gehen Sie jährlich, noch besser: halbjährlich zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung.
  • Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung ist empfehlenswert, um Bakterien den Gar auszumachen und individuelle Problemstellen aufzudecken.
  • Mussten Sie sich einer chirurgischen Parodontosebehandlung unterziehen, ist die regelmäßige Nachsorge von übergeordneter Bedeutung für den Langzeiterfolg.
  • Hören Sie mit dem Rauchen auf! Raucher haben nämlich ein sechsfach höheres Risiko für die Entstehung von Parodontitis.
  • Behandeln Sie Ihre Diabetes- bzw. eine andere Risikoerkrankung für Parodontose effektiv.

  • So wird eine Parodontose behandelt

    Da eine Parodontitis auf Bakterien zurückzuführen ist, zielt die Parodontosebehandlung in erster Linie darauf ab, diese Verursacher zu beseitigen und Entzündungen zu stoppen. Hierzu werden die Zahnoberflächen gründlich gereinigt. In diesem Zusammenhang spielt die sogenannte geschlossene Kürettage eine übergeordnete Rolle: Der Zahnarzt schabt unter Zuhilfenahme von Handinstrumenten oder speziellen Maschinen weiche sowie harte Beläge ab. Diese Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und genügt für gewöhnlich aus, um die Entzündungen unter Kontrolle zu bringen.


    Merke: Die Parodontosebehandlung zielt darauf ab, der Zahnoberfläche zu “alter biologischer Stärke“ zu verhelfen. So kann sich das Zahnfleisch wieder bakteriendicht anlagern.

    Die “offene“ Parodontosebehandlung

    Besteht die Entzündung nach der Kürettage weiter oder sind die Zahnfleischtaschen sehr tief, muss der Zahnarzt einen kleinen chirurgischen Eingriff vornehmen. In diesem Zusammenhang spricht man von einer “offenen“ Behandlung: Die Zahnfleischränder werden vom Zahn abgelöst, um erkranktes Gewebe entfernen und die Hygienefähigkeit wieder herstellen zu können. Außerdem können bei sehr aggressiven Keimen Antibiotika für die Parodontosebehandlung zum Einsatz kommen.

    Wurden die krankmachenden Bakterien entfernt (auch per Laser möglich), muss der Patient eine gründliche Zahnpflege betreiben, damit sich keine neuen Zahnbeläge bilden. Hierzu genügt es nicht, die Zähne zu putzen! Ebenso sollten Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten Anwendung finden. Nur mit diesen Hilfsmitteln können die Beläge zwischen den Zähnen und am Zahnfleischrand effektiv beseitigt werden. Ebenso sind Zungenschaber und Mundspülungen ein gutes Mittel, um das Bakterienwachstum im Mund möglichst gering zu halten.

    Umfassendes Know-how in Sachen Parodontosebehandlung

    Haben Sie noch Fragen zur Behandlung von Parodontose oder können wir Ihnen bei vorbeugenden Maßnahmen behilflich sein? Treten Sie gerne mit den Experten von DENTALOFT in Kontakt! Dank unserer langjährigen Erfahrung rund um die Zahngesundheit sind wir der richtige Ansprechpartner für Sie!

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