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Wissenswertes zu Inlays

Expertenwissen: Inlays schließen Zahnlücken

Inlays sind Einlagefüllungen, die sich besonders gut bei größeren Zahndefekten eignen. Die Füllungen bestehen aus Keramik oder Gold; in seltenen Fällen wird ein spezieller Kunststoff oder Titan für die Herstellung verwendet. Bevor der Zahnarzt die Füllung in den vorbereiteten Zahn einsetzen kann, wird sie vom Zahntechniker gefertigt und zwar nach peniblen Vorgaben. Schließlich muss sie genau passen!

Was genau ist ein Inlay?

Inlays sind, genau wie sogenannte Onlays (s.u.), individuell gefertigte Zahnfüllungen, die der Defektbehandlung in der Zahnmedizin dienen. Anders als plastische Füllmaterialien (z.B. Amalgam) werden sie passgenau modelliert und in einem Stück in den Zahn eingearbeitet. Hierzu muss zunächst ein Abdruck des defekten Zahns genommen werden.

Die Unterschiede zum Onlay

  • Inlays eignen sich für kleine bis mittelgroße Zahndefekte. Derweil dienen Onlays der Rekonstruktion eines Großteils der Kaufläche.
  • Während ein Onlay die geschwächten Zahnwände stärkt, da es über den Höcker des Zahnes greift, wird das Inlay vollkommen von Zahnsubstanz umschlossen. Das heißt, Letztere kommen nur bei ansonsten gesunden Zähnen zum Einsatz.


Wann kommen die Einlagefüllungen infrage?

Die Füllungen eignen sich, um Zahndefekte im Seitenzahnbereich zu verschließen. Solche Defekte können beispielsweise durch Karies, Unfälle oder eine starke Abnutzung (aufgrund von Zähneknirschen etc.) entstehen. Die Voraussetzung dafür, dass ein Inlay Verwendung finden kann ist, dass vom beschädigten Zahn noch genug übrig ist und zwar so viel, dass er im gefüllten Zustand dem Kaudruck standhalten kann.

So findet ein Inlay den Weg in den Zahn

Zunächst einmal wird der beschädigte Zahn von Karies etc. befreit. In einem nächsten Schritt wird der Defekt zu einem kastenförmigen Loch geformt, damit sich die Füllung optimal an den Zahn anschmiegen kann. Soll die Behandlung per Keramikeinlage erfolgen, bestimmt der Arzt darüber hinaus die Farbe des Zahns. Somit kann bei der Herstellung im Labor die passende Farbstufe ausgewählt werden. Bei einem Inlay aus Gold ist das nicht notwendig.

Als nächstes nimmt der Mediziner einen Abdruck des beschädigten Zahns. Dieser Abdruck ist die Vorlage, anhand derer im Labor ein Modell aus Gips gegossen wird. Das Modell dient wiederum dazu, ein Inlay aus Wachs zu fertigen. Und mit dessen Hilfe stellen die Zahntechniker eine Gussform her, die mit dem Material für die endgültige Einlage gefüllt wird. Dann muss die Füllung nur noch feingeschliffen und poliert werden, ehe der Zahnarzt sie in der nächsten Sitzung einsetzen kann. Hierzu verwendet er einen Befestigungszement oder einen Spezialkleber. Nach der Behandlung kann der Patient wieder einwandfrei sprechen, kauen und schlucken.

Gut zu wissen: Für die Zeit zwischen den beiden Sitzungen, in denen die Einlagefüllung “geplant“ und eingesetzt wird, erhält der Patient eine provisorische Zahnfüllung. Außerdem gibt es mittlerweile ein modernes Verfahren (CEREC), mit dem sich ein Keramik-Inlay in nur einer Sitzung herstellen lässt.

Die Vorteile der speziellen Füllungen

  • Inlays aus Keramik können optimal an die natürliche Farbe des Zahns angepasst werden. Es ergibt sich ein rundum stimmiges Ergebnis, d.h. die Füllung ist so gut wie unsichtbar.
  • Die Einlagefüllungen – egal, ob aus Keramik oder Gold – sind überaus hygienisch und langlebig (Keramik hält etwa 10, Gold sogar bis zu 15 Jahre).
  • Es sind kaum allergische Reaktionen auf Keramik und Gold bekannt.


Die Kehrseite – Nachteile von Inlays

  • Sowohl die Herstellung als auch das Einbringen einer solchen Füllung sind, im Vergleich zu Alternativen, sehr (zeit-) aufwändig.
  • Die Materialien sind verhältnismäßig teuer.
  • Krankenkassen übernehmen für gewöhnlich nur einen Teil der Kosten.


Apropos Kosten: Wie teuer ist ein Inlay?

Da die Arbeiten im zahntechnischen Labor und die allgemeinen Behandlungsschritte sehr aufwendig sind, verursacht eine Einlagefüllung nicht unerhebliche Kosten. Das ist umso problematischer, wenn Sie gesetzlich, also nicht privat versichert sind. Ein Inlay ist nämlich keine Kassenleistung. Seit dem Jahr 1996 erhalten Krankenkassen-Patienten dennoch einen kleinen Zuschuss und zwar in der Höhe einer vergleichbaren Amalgam-Füllung. Die Differenz der Kosten müssen jedoch Sie tragen. Als Privatpatient bekommen Sie die Einlagefüllung i.d.R. voll erstattet, was aber auch von Ihren Versicherungsbedingungen abhängt.

Da sowohl die benötigte Größe als auch das verwendete Material Faktoren sind, die die Kosten für ein Inlay beeinflussen, lassen sich keine pauschalen Aussagen zu diesem Punkt machen. Grob lässt sich jedoch sagen, dass bei einer Gold-Einlagefüllung mit etwa 200 bis 350 Euro zu rechnen ist; ein Keramik-Inlay kostet zwischen 250 und 450 Euro.

Haben Sie noch Fragen zu den Kosten für die spezielle Einlagefüllung oder allgemein zum Thema Inlays? Das Team von DENTALOFT steht Ihnen jederzeit zur Verfügung! Treten Sie gerne mit uns in Kontakt und profitieren Sie von unserem Know-how rund um die Zahngesundheit!

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