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Mundspülung / Munddusche

Durch eine Mundspülung und eine Munddusche die Zahnpflege verbessern

Putzen Sie sich jeden Tag zwei- bis dreimal die Zähne? Nutzen Sie einmal täglich Zahnseide? Und gehen Sie alle sechs Monate zum Zahnarzt? Wenn ja, erfüllen Sie die wichtigsten Voraussetzungen, um ein strahlend weißes Lächeln zu behalten. Trotzdem kann es sein, dass Ihr Mundraum sich manchmal nicht so sauber anfühlt, wie er sollte. Möglicherweise haben sie auch ein wenig Mundgeruch. Oder aber Sie suchen nach Alternativen, wenn Sie mal keine Zahnseide dabeihaben. Für all die genannten Zwecke sind eine Mundspülung oder eine Munddusche ein gutes Hilfsmittel.

Wie entsteht Plaque?

Das Ziel der Zahnhygiene ist es Plaque, Zahnstein, Mundgeruch und Karies zu vermeiden. Diesen Zwecken sollten auch die Mundspülung und der Munddusche dienen, damit sie sinnvoll eingesetzt werden können. Um überprüfen zu können, ob diese Hilfsmittel wirklich effektiv sind, müssen wir uns mit der Entstehung der zuvor genannten Probleme befassen.
1. Im Normalzustand leben in jedem Mund zahlreiche Bakterien. Diese unterstützen unseren Körper bei zahlreichen Aufgaben. Aus diesem Grund sollen die Bakterien auch gar nicht ausgerottet werden. Allerdings muss ihre Zahl beschränkt werden. Dafür sorgen bestimmte Abwehrstoffe im Speichel.
2. Wenn Essensreste längere Zeit im Mund verbleiben, ernähren sich die Bakterien von ihnen.
3. Dadurch haben sie die Möglichkeit, sich rasend schnell zu vermehren.
4. Gegen eine solch große Zahl von Bakterien haben unsere natürlichen Stoffe im Speichel keine Chance.
5. Die Bakterien versammeln sich insbesondere an den Stellen, wo die Essensreste hängen geblieben sind. Zu solchen Plätzen gehören bei Zähne putzenden Menschen regelmäßig Zahnzwischenräume.
6. Trotz der gierigen Bakterien verbleiben Essensreste, welche sich mit den Ausscheidungen der Bakterien vermischen. Wenn nun auch noch Speichel dazukommt, verhärtet sich der Belag immer mehr.
7. Nun entstehen Plaque und Zahnstein. Gleichzeitig werden so genannte Stinkgase produziert, die der Grund für den Mundgeruch sind.
8. Nach und nach werden die Zähne angegriffen. Karies entsteht. Wenn nun nicht eingegriffen wird, wachsen Löcher bis hin zu den Wurzeln, die sich irgendwann entzünden.
9. Die Entzündung kann im schlimmsten Fall auf den Kiefer, auf die Weichteile im Gesicht und zuletzt ins Blut übergehen.

Wie wird Plaque entfernt?

Es ist natürlich nicht sicher, dass alle genannten Stufen eintreten. Ganz im Gegenteil kann die Kette jederzeit unterbrochen werden. Zuletzt wird dafür ein Zahnmediziner benötigt. Aber die anfänglichen Beläge und die Plaque, kann jeder selbst entfernen, indem er oder sie gründlich die Zähne putzt. Die Vibration, welche entweder die Hand des Menschen oder aber die elektrische Zahnbürste erzeugt, lässt alle Partikel verschwinden. Sie gelangt jedoch nicht in die Zahnzwischenräume. Aus diesem Grund sollte regelmäßig Zahnseide verwendet werden, die für strahlende Sauberkeit auf jeden Millimeter Zahnoberfläche im Gebiss sorgt. Wenn nun auch noch die Kontrolluntersuchungen wahrgenommen werden, sollten Sie auf der sicheren Seite sein. Aber warum gibt es dann Mundduschen und Mundspülungen überhaupt?

Was ist eine Munddusche?

Zunächst ein Satz dazu, was eine Munddusche nicht ist: Sie ist kein Ersatz für die Zahnbürste oder für Zahnseide! Das sollten Sie sich immer vor Augen halten. Allerdings verwenden in Deutschland nur sehr wenige Menschen regelmäßig Zahnseide. So gesehen ist es besser, wenn eine Munddusche benutzt wird, als wenn Sie gar nichts verwenden.
Die Munddusche ist ein kleines Gerät, das Ähnlichkeiten mit einer elektrischen Zahnbürste hat. Allerdings finden sich am Kopf keine Borsten. Stattdessen liegt dort eine dünne Öffnung, aus der Wasser gespritzt wird.

Wie wird eine Munddusche verwendet?

Im Grunde funktionieren alle Mundduschen gleich: Aus der beschriebenen Öffnung spritzt ein relativ harter Wasserstrahl, welcher von manchen Herstellern mit Luftblasen bereichert wird. Damit zielen Sie auf Ihre Zahnzwischenräume. Wenn Sie eine Zahnspange tragen sollten Sie auch dessen Ränder gründlich abspülen. Einige Geräte enthalten spezielle Aufsätze zum Massieren des Zahnfleisches. Diese Funktion schützt Sie vor Zahnfleischschwund.
Die Munddusche nutzen Sie am besten nach dem Zähneputzen. Der Wasserstrahl ist aus Sicherheitsgründen nicht annähernd so fest, wie jene Mittel, welche ein Zahnarzt zur Entfernung von Zahnstein verwendet. Aus diesem Grund können Sie mit einer Munddusche nur lose hängende Reste entfernen. Zum Lösen nutzen Sie also Ihre traditionelle Zahnbürste und zum Rausspülen Ihre Munddusche.

Welche Munddusche ist die Richtige?

Auf dem Markt befinden sich die verschiedensten Mundduschen. Allerdings gibt es auch ein paar Merkmale, durch die Sie die Auswahl eingrenzen können:
 Mundduschen kosten ungefähr zwischen 30 Euro und 120 Euro. Die teuerste Munddusche ist nicht automatisch auch die beste. Deshalb sollten Sie sehr genau auf die weiteren Merkmale achten.
 Auf dem Markt befinden sich zahlreiche Kombi-Geräte. Damit sind elektrische Zahnbürsten gemeint, die mit einer Munddusche verbunden sind. Wenn Sie lieber Ihre Handzahnbürste verwenden wollen, können Sie natürlich auch ein Einzelgerät erhalten.
 Die meisten in Deutschland erhältlichen Mundduschen haben einen kleinen Wassertank, den Sie auffüllen müssen. Insbesondere in Amerika werden aber auch Produkte verkauft, die direkt an den Wasserhahn angeschlossen werden. Diese Munddusche spart Strom und ist praktischer.

Was ist eine Mundspülung?

Sie haben vielleicht festgestellt, dass die Munddusche nicht (oder nur sehr wenig) gegen Mundgeruch hilft. Das richtige Mittel dagegen ist möglicherweise eine Mundspülung. Dies ist eine aus verschiedenen Stoffen, die die Bakterien im Mund verringern sollen. Eine Mundspülung bekämpft unter anderem auch den stinkenden Belag auf der Zunge.

Wie wird eine Mundspülung verwendet?

Die Verwendung hängt stark von der konkret verwendet Mundspülung ab. Grundsätzlich nehmen Sie eine kleine Menge in den Mund und bewegen diese so lange hin und her bis jeder Zahnzwischenraum mit der Mundspülung in Kontakt gekommen ist. Danach spucken Sie die Mundspülung wieder aus. Alternativ können Sie die Mundspülung auch in den Wasserbehälter für die Munddusche tuen. Hierbei sollte die Mundspülung jedoch möglicherweise etwas verdünnt werden. Außerdem sollten Sie auf das Kleingedruckte beider Geräte achten, damit die Munddusche nicht zu Schaden kommt.
Nicht pauschal zu beantworten ist dagegen die Frage, wie oft eine Mundspülung verwendet werden sollte. Dies hängt stark von den Inhaltsstoffen ab.

Welche Mundspülung ist die Richtige?

Mundspülungen gibt es von den verschiedensten Marken. Es kommt in der Regel nicht darauf an, wer sie herstellt. Stattdessen sollten Sie lieber auf die Inhaltsstoffe achten. Chlorhexidin darf beispielsweise auf keinen Fall täglich verwendet werden. Ansonsten verfärben sich die Zähne und das Zahnfleisch. Der Inhaltsstoff Fluorid härtet dagegen den Zahnschmelz. Er verträgt sich auch bei regelmäßiger Anwendung mit ihrem Gebiss. Um sicher zu gehen, fragen Sie am besten Ihren Zahnarzt in Frankfurt nach der richtigen Mundspülung.

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