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Was tun bei akuten Zahnproblemen? Tipps für Patienten

Was tun bei akuten Zahnproblemen, Sie sollten umgehend einen Zahnarzt aufsuchen. Nur er kann eine für Ihre individuellen Umstände angemessene Diagnostik und Therapie durchführen. Sollte Ihr Zahnarzt nicht erreichbar sein, hinterlässt er in der Regel auf seinem Anrufbeantworter eine Notrufnummer. Auch auf den Webseiten Ihrer Stadt finden Sie unter „Zahnärztlicher Notruf“ Nummern, wo Tag und Nacht ein zahnärztlicher Notdienst in Bereitschaft ist. Auskunft kann auch das nächstgelegene Krankenhaus bieten.

In welchen Fällen zum zahnärztlichen Notdienst?

Bei mittleren Schmerzen, Empfindlichkeiten oder etwa einem verlorenen Inlay können Sie einen regulären Termin bei dem Zahnarzt Ihres Vertrauens abwarten. Schnelle Hilfe ist jedoch gefragt, wenn Sie etwa durch einen Unfall eine Zahnfraktur oder gar einen Zahnverlust erleiden. In diesen Fällen auf keinen Fall etwa das Ende des Wochenendes abzuwarten.

Fraktur eines Zahnes

Wie schnell Sie Ihren Zahnarzt in Frankfurt aufsuchen müssen, hängt von der Schwere der Fraktur ab. Ist nur etwas Zahnschmelz der oberen Schicht abgeplatzt, genügt hier ebenfalls ein zeitnaher Besuch beim Zahnarzt. Er wird diesen glätten und die Lücke mit einer kleinen Füllung versorgen, damit sich der Zahn nicht verfärbt. Sind größere Stücke des Zahnes abgebrochen, macht sich ein freiliegender Zahnnerv mit starken Schmerzen bemerkbar. Dann ist umgehendes Handeln angesagt. Denn durch Freiliegen des Zahnnerves kann der Zahn absterben und sich verfärben.

Zahnverlust

Ist der ganze Zahn ausgeschlagen, gilt in jedem Fall: sofort zum Zahnarzt. Wenn möglich, unbedingt den verlorenen Zahn mitbringen, denn in vielen Fällen kann dieser wieder eingepflanzt werden. Hierbei gilt, je schneller, je besser. Wie dauerhaft eine erneute Einpflanzung ist, hängt wesentlich vom Transport, der adäquaten Reinigung und einer sachgemäßen Repositionierung des Zahnes ab. Den Zahn am besten in gekühlter H-Milch aufbewahren. Geeignet ist auch eine sterile Kochsalzlösung. Reines Leitungswasser ist nur die absolute Notlösung. Aufbewahrung im Mund gilt auch als problematisch, wegen der hohen Zahl an Bakterien. In jedem Fall jedoch sollte eine trockene Lagerung, etwa in einem Tuch, vermieden werden, denn hierdurch trocknet die Zahnwurzelhaut ab und wird zerstört. Den Zahn unbedingt auch an der Krone anfassen, nicht an der Wurzel, wo sich das empfindliche Gewebe der Pulpa befindet.
Sollten Sie einen Unfall erlitten haben oder Schläge ins Gesicht, können auch Knochenfrakturen und Weichteilverletzungen vorliegen, die Sie im ersten Moment weder spüren noch sehen. Bei größeren Verletzungen im Gesichtsbereich ist es daher sinnvoll, die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgische Abteilung einer Klinik auszusuchen, damit Sie adäquat versorgt werden können.

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